Zum Inhalt springen

Portversorgung in Frankfurt am Main

Spezialisierte Pflege und Versorgung implantierter Portsysteme (Port-a-Cath) – steril, sicher und schmerzarm. Unser geschultes Fachpersonal betreut Sie eng abgestimmt mit Ihrem Onkologen oder Hausarzt direkt zu Hause.

Zugelassener Pflegedienst nach § 72 SGB XI – Abrechnung direkt mit allen Pflegekassen

Pflegefachkraft bei der Portversorgung

Ein Portsystem begleitet viele Menschen über Monate oder Jahre – etwa während einer Chemotherapie, bei langfristiger Antibiotikatherapie oder parenteraler Ernährung. Damit der Port zuverlässig funktioniert, braucht er regelmäßige, fachgerechte Pflege. In Frankfurt am Main übernehmen wir diese Aufgabe für Sie zu Hause, sodass Sie nicht für jede Spülung oder jeden Nadelwechsel in die Praxis oder Klinik fahren müssen.

Ein Port (Port-a-Cath) ist eine kleine Kammer, die unter der Haut liegt und über einen Katheter mit einer zentralen Vene verbunden ist. Angestochen wird er mit einer speziellen Portnadel (Huber-Nadel) durch die Silikonmembran. Fehler beim Anstechen oder mangelnde Hygiene können zu Infektionen oder Verschlüssen führen – deshalb gehört die Portversorgung in erfahrene Hände.

Für wen die Portversorgung geeignet ist

  • Menschen in onkologischer Behandlung mit regelmäßiger Chemotherapie
  • Patientinnen und Patienten mit langfristiger Antibiotika- oder Schmerztherapie
  • Menschen, die auf parenterale Ernährung oder Flüssigkeitssubstitution angewiesen sind
  • Alle, die häufige Infusionen oder Blutentnahmen über einen sicheren Gefäßzugang benötigen

Was Sie bei uns erwarten können.

  • Aseptische Verbandswechsel nach RKI-Standard

  • Nadelwechsel und regelmäßige Portspülungen

  • Anschluss und Überwachung von Infusionen über den Port

  • Parenterale Ernährung und Flüssigkeitssubstitution

  • Überwachung der Einstichstelle auf Komplikationen

  • Enge Zusammenarbeit mit onkologischen Zentren und Hausärzten

  • Umfassende Dokumentation für Ihre behandelnden Ärzte

  • Schulung und Beratung für Angehörige

Portversorgung in Frankfurt am Main im Überblick

01

Sterile Versorgung nach RKI-Standard

Jeder Verbandswechsel erfolgt strikt nach aktuellen Hygienerichtlinien des Robert Koch-Instituts. Wir arbeiten mit höchster Sorgfalt, um das Infektionsrisiko für Sie auf ein Minimum zu reduzieren.

02

Erfahrenes Fachpersonal

Unsere Pflegefachkräfte sind speziell für die Portversorgung qualifiziert und verfügen über langjährige praktische Erfahrung – insbesondere bei onkologischen Patienten und Langzeittherapien.

03

Infusionstherapie zu Hause

Chemotherapien, Antibiotika oder parenterale Ernährung: Wir schließen Infusionen fachgerecht über den Port an, überwachen den Verlauf und sorgen für eine sichere Abkopplung.

04

Partner Ihres Arztes

Wir stimmen uns eng mit Ihrem Onkologen und Hausarzt ab, dokumentieren sorgfältig und reagieren schnell bei Auffälligkeiten – für eine lückenlose Versorgungskette.

So läuft die Portversorgung ab

  1. 1

    Ärztliche Verordnung

    Ihr Onkologe oder Hausarzt verordnet die Portversorgung als häusliche Krankenpflege. Wir prüfen die Verordnung und stimmen den Ablauf mit der Praxis ab.

  2. 2

    Erstbesuch und Planung

    Wir lernen Sie und Ihre Situation kennen, sehen uns den Port an und legen gemeinsam Termine und Intervalle für Spülungen und Verbandswechsel fest.

  3. 3

    Regelmäßige Versorgung

    Nadelwechsel, Portspülung und aseptischer Verbandswechsel erfolgen nach RKI-Standard – ruhig, schmerzarm und lückenlos dokumentiert.

  4. 4

    Abstimmung und Sicherheit

    Auffälligkeiten an der Einstichstelle melden wir umgehend an Ihre behandelnden Ärzte. So bleibt die Versorgungskette geschlossen.

Wer die Kosten trägt

Die Portversorgung ist Behandlungspflege nach § 37 SGB V und damit eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung – nicht der Pflegekasse. Grundlage ist eine ärztliche Verordnung Ihres Onkologen oder Hausarztes.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der Pflegeleistung. Für Versicherte fällt lediglich die gesetzliche Zuzahlung an, die für chronisch Kranke begrenzt ist. Die komplette Abstimmung mit Ihrer Krankenkasse übernehmen wir – um die Formalitäten müssen Sie sich nicht kümmern.

Aus der Praxis
Herr K. aus Frankfurt-Sachsenhausen erhält über mehrere Monate eine Chemotherapie über seinen Port. Damit er die Zeit zwischen den Zyklen zu Hause statt im Wartezimmer verbringt, übernehmen wir die Portspülungen und Verbandswechsel bei ihm daheim – eng abgestimmt mit seiner onkologischen Praxis. (Beispiel, Name geändert.)

Portversorgung als Teil der Behandlungspflege nach §37 SGB V

Die Portversorgung gehört zur häuslichen Krankenpflege und wird auf ärztliche Verordnung nach §37 SGB V von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Das gilt insbesondere für Patientinnen und Patienten in onkologischer Behandlung oder bei Bedarf einer längerfristigen intravenösen Therapie. Wir übernehmen die komplette Abstimmung mit Ihrer Krankenkasse – Sie müssen sich um nichts kümmern.

Fragen zu Portversorgung in Frankfurt am Main?

Sie oder ein Angehöriger sind auf eine Portversorgung angewiesen? Rufen Sie uns an – wir klären mit Ihrer Krankenkasse und Ihrem Arzt alles Weitere.

AnrufenWhatsApp