Sturz im Bad, Schwächeanfall am Morgen, Unterzuckerung in der Nacht. Solche Momente kommen ohne Ankündigung und treffen oft genau die, die mit Mitte 70 noch fit waren. Der Hausnotruf ist nicht für die, die schon hilfsbedürftig sind. Er ist für die, die es nicht werden wollen, falls etwas passiert.
Sechs typische Situationen, in denen schnelle Hilfe den Unterschied macht. Bei jedem Pflegegrad voll erstattet.
Jeder dritte Mensch über 65 stürzt mindestens einmal pro Jahr. Im Bad, auf der Treppe, beim Aufstehen aus dem Bett. Wer einmal gestürzt ist, fällt oft erneut, manchmal mit längerer Liegedauer.
Vorhofflimmern, Bluthochdruck, frühere Herzinfarkte. Plötzliche Schwächeanfälle oder Bewusstlosigkeit kommen ohne Vorwarnung. Schnelle Hilfe reduziert dauerhafte Schäden deutlich.
Wer einen Schlaganfall hatte, hat ein erhöhtes Risiko für einen weiteren. Die ersten Minuten entscheiden über bleibende Lähmungen oder Sprachstörungen. Hier zählt jede Sekunde.
Hypoglykämien, also gefährliche Unterzuckerungen, treten oft nachts oder unerwartet auf. Wer allein lebt, kann ohne fremde Hilfe das Bewusstsein verlieren.
Bei beginnender Demenz kommt der Knopf oft besser an als ein Telefon, weil er einfacher zu bedienen ist. Die Notrufzentrale erkennt Notlagen auch ohne klare Sprache und benachrichtigt Angehörige.
Hüft-OP, Knie-OP, Bandscheibe. In den ersten Wochen nach einem Eingriff ist die Beweglichkeit eingeschränkt und das Sturzrisiko steigt deutlich. Der Hausnotruf gibt Sicherheit für die Genesung zu Hause.
Menschen über 65 stürzt mindestens einmal pro Jahr. Bei den über 80-Jährigen ist es fast jeder Zweite.
Maximale Liegedauer nach einem Sturz, bevor das Risiko für bleibende Schäden steigt. Der Hausnotruf reagiert in Sekunden.
Menschen über 65 leben in Deutschland allein. Für viele ist der Hausnotruf die einzige verlässliche Verbindung im Notfall.
Wer in der eigenen Wohnung lebt, ohne dass tagsüber jemand vorbeikommt, ist ohne Notruf im Ernstfall stundenlang auf sich gestellt. Der Hausnotruf ist hier oft die einzige Verbindung nach draußen.
Wenn Sie tagsüber arbeiten und Mama allein ist, muss die Sicherheit nicht von Ihrem Anrufrhythmus abhängen. Die Notrufzentrale ist da, auch wenn Sie gerade nicht ans Telefon gehen können.
Wenn Rettungsdienst, Pflegedienst oder Familie 20 oder 30 Minuten brauchen, wird der schnelle Erstkontakt umso wichtiger. Die Zentrale alarmiert sofort, parallel und gezielt.
Nein. Ein Pflegegrad reicht aus, eine konkrete Diagnose ist nicht zwingend erforderlich. Auch ohne Pflegegrad können Sie das Gerät als Selbstzahler nutzen, ganz ohne ärztliche Begründung.
Es geht nicht um das Alter, sondern um das Risiko. Wer öfter stürzt, kreislaufmäßig instabil ist oder allein lebt, profitiert mit 65 genauso wie mit 85. Wir kennen Kunden Anfang 60, die nach einem Schlaganfall den Hausnotruf nutzen, und 90-Jährige, die ihn täglich tragen.
Ja, in vielen Fällen. Solange die betroffene Person den Knopf in einer Stress-Situation noch drücken kann, ist die Hilfe schnell organisiert. Wichtiger sind dann oft die hinterlegten Kontaktpersonen, die wir im Zweifel automatisch informieren.
Gerade dann. Schlaganfälle treten häufig erneut auf, oft im ersten Jahr nach dem Erstereignis. Schnelle Hilfe entscheidet über bleibende Schäden. Der Hausnotruf gibt Ihnen die Sekunden, die zählen.
Der Handsender ist als Armband oder Halskette konzipiert, damit Sie ihn morgens wie eine Uhr anlegen und nicht mehr daran denken müssen. Er ist wasserfest, also auch in der Dusche tragbar, und der Akku hält viele Monate.
Ja, als Selbstzahler. Die monatlichen Kosten liegen je nach Tarif bei rund 25 Euro. Wenn Sie planen, einen Pflegegrad zu beantragen, können wir auch erst einmal als Selbstzahler starten und später auf Kostenübernahme wechseln.
Antrag in zehn Minuten, bei Pflegegrad 0 Euro pro Monat.